Meine Karriere als Photograph begann früh: wie diese Aufnahme rechts belegt,
war ich schon im Alter von drei Jahren mit einer Agfa Sucherkamera
ausgerüstet. Bei dieser Kamera konnte man die Belichtung durch Drehen eines
Hebels verändern. Drei Einstellungen standen zur Verfügung: “Sonne”,
“Wolken” und “Blitz”. Die Entfernungsmessung bot ebenfalls drei
Einstellungen: “eine Person” (nah), “drei Personen” (mittel) und “Berg” (fern).
Ernsthaft zu photographieren begann ich mit
meinem 19. Lebensjahr während eines Ägypten
Aufenthaltes. Mein Vater gab mir seine geniale XD-
7 samt Optiken mit auf die Reise.
Seit dieser Zeit nutzte ich alle großen (Kleinbild-) Kamerasysteme:
Angefangen über eine einfache, mechanische Minolta SRT-101 über
die oft verkannte Minolta 9000, später 9xi mit diversen Minolta
Optiken kam ich schließlich zu meiner damaligen Traumkamera, der für
damalige Verhältnisse unerschwinglich erscheinenden NIKON F4. Als
weitere Gehäuse kamen eine F3HP, eine weitere F4E und später zwei F5
sowie diverse Amateurmodelle dazu.
Während eines Südafrika-Urlaubes 2005 dann
der Supergau: sowohl mein Lieblingsobjektiv,
dass AF-S 2,8/28-70mm als auch das
exzellente AF-I 2,8/300mm sind durch technischen Defekt
ausgefallen. Beim 28-70er war das Bajonett verbogen, was mir bis
heute ein Rätsel ist wie dies bei einer solchen Optik passieren kann,
beim 300er der Ultraschallmotor defekt. Enttäuscht und verärgert
über die Nikkore sah mich gezwungen zu Canon
zu wechseln.
Seit 2004 photographiere ich mit diesem System. Zunächst rein analog in
Form der bis heute einzigartigen EOS-1N RS mit feststehendem Spiegel und
der handlicheren EOS-3 deren präzisen und schnellen augengesteuerten AF
ich bis heute schätze. Später mit der EOS-1V.
Meine Lieblingsoptiken für KB-Film: das EF 4/17-40L und das 70-200L gleicher Lichtstärke.
Zusammen beinahe unschlagbar.
Seit 2005 photographiere ich quasi 100% digital mit diversen EOS Kameras, derzeit u.a. mit der
EOS 7D.
Nach sechs Jahren Pause habe ich vor kurzem
meine Ausrüstung durch die NIKON D700, mit
der ich schon länger liebäugelte ergänzt.
Speziell mit der 2,8/14-24 AF-S Optik eine
Kombination die am gesamten Markt
einzigartig ist. Die optische und mechanische Leistung ist herausragend.
Das Gewicht leider auch. Die D700 wurde mit einer D300 erweitert.
Das Bedienkonzept der NIKON erscheint mir aber im direkten
Vergleich zur CANON ein wenig umständlicher.
Parallel dazu nutze ich für Bergtouren aller Art das sehr handliche
und exzellente, leider viel zu wenig beachtete Olympus 4/3 System,
dessen Optiken am Markt unübertroffen sind.
Ein kurzzeitiger Ausflug in das spiegellose
Micro Fout Thirds System ist gescheitert. Der
fehlende optische Sucher läßt keine vernünftige Bildgestaltung zu. Die
optische Leistung ist aber durchaus brauchbar.
Zu meiner großen Freude findet mein Sohn
Zeno großes Gefallen an der Photographie.
Ich hoffe, eines Tages wird er bessere Photos machen als der Vater.
Projiziert werden meine zahlreichen Dias
über zwei LEICA RT-m Karusselprojektoren
mit zwei Super Colorplan PRO 2,8/90mm
Optiken.
Die inzwischen zahlreichen digitalen Bilder meiner HDAV-Shows werden
mit einem JVC SX-21 projiziert.
Alle Shows sind mit m.Objects programmiert.
Für Portraits nutze ich ein kleines Heimstudio mit entsprechender Ausstattung.